Mein eigener Online-Shop – 10 Tipps

von | Mai 5, 2021 | Website

Titelbild zum Blogbeitrag Webshop als erweiterte Möglichkeit in Zeiten der Pandemie

Um einen Online-Shop zu erstellen, braucht es ein etwas Vorbereitung. Dazu geben wir dir gerne ein paar Tipps, denn ganz ohne Vorkenntnisse geht es nicht.

Inzwischen bieten viele kleine KMUs ihrer Kundschaft die Möglichkeit, entweder im Geschäft, oder eben auch auf der eigenen Website etwas zu bestellen. So gibt es heute auch Bäckereien, Blumengeschäfte, Seifenproduzenten und so viele mehr, die auf der eigenen Website einen kleinen Shop betreiben.

Was du hier erfährst:

  • Was braucht es alles, um einen Online-Shop zu erstellen?
  • Welche Fähigkeiten sollte ich mitbringen oder mir aneignen?
  • Welche nützlichen Tools helfen, schneller Erfolg zu haben?
  • Welche Trends gibt’s im Moment im E-Commerce?

 

1. Kenne deine Zielgruppe und den Markt

Zu wissen, welche Menschen später dein Produkt kaufen sollen, ist das «A» und «O» für die Erstellung deines Online-Shops. Das heisst, du solltest den Markt und deine Zielgruppe kennen. Mit passgenauen Inhalten erreichst du deine Zielgruppe am besten. Und etwas Grundwissen im Online-Marketing hilft dir, um besser auf Marktentwicklungen zu reagieren.

Was gehört in eine Zielgruppendefinition:

  • Alter
  • Familienstand
  • Bildung
  • Beruf
  • Einkommen
  • Wohnort
  • Sprache

Je mehr Eigenschaften du mit einbeziehst, desto konkreter wird das Bild deiner potenziellen Kunden. Eine Zielgruppe könnte beispielsweise heissen: „Ledige Herren im Alter von 25 bis 35 Jahren mit mittlerem Einkommen, tätig in der Lebensmittelindustrie.“

Oder im B2B Bereich wäre die Zielgruppendefinition:

  • Unternehmensgrösse
  • Branche
  • Finanzen

2. Wähle eine gute, einprägsame Internetadresse (Domain)

Gut ist, wenn der Domainname kurz ist und vielleicht bereits das beschreibt, was du anbietest. Er sollte das widerspiegeln, was auf der entsprechenden Website zu finden ist und sowohl leicht zu merken, als auch einfach zu buchstabieren sein. Da viele attraktive Namen bereits vergeben sind, ist manchmal ein bisschen Kreativität gefragt. Gib deine Wunsch-Domain im Internet ein und analysiere die Suchresultate. Kaufe deine freie Wunschdomain «wunschdomain.ch» oder probiere sonst Koppelwörter («wunsch-domain.ch», «meine-wunsch-domain.ch») oder verschiedenen Endungen wie .li oder .com anstelle von .ch.

3. Biete die richtige Zahlungsmethode(n) an

Jeder Online-Shop hat sehr unterschiedliche Zielgruppen und für jede Zielgruppe bedarf es einer bestimmten Zahlungsart. Deshalb gilt auch hier: du solltest deine Zielgruppe kennen. Denn ohne dieses Wissen geht oft Verkaufspotential durch falsche oder fehlende Zahlungsarten verloren. Beispiel Altersstrukturen: Nicht jeder Teenager besitzt eine Kreditkarte. Hier wäre wohl Vorauskasse, Rechnung oder TWINT die bessere Wahl.

Übersicht über die beliebtesten Schweizer Zahlungsmethoden 2020:

  • Kreditkarte (Visa, Mastercard etc.)
  • Rechnung
  • Mobile Payments (zB. ApplePay, GooglePay, TWINT etc.)
  • PostFinance-Debitkarte
  • PayPal
  • Bezahlung bei Abholung
  • Vorauskasse
  • Bezahlung im Online-Shop, Selbst-Abholung

beliebteste Zahlungsmittel CH 2021

Quelle: Statista 2021

 

4. Zeige gute Produktefotos

Deine Kundschaft möchte genau sehen, was sie da kaufen kann. Deshalb sind qualitativ hochwertige Fotos in einer guten Auflösung wichtig. Falls du ein Produkt anbietest, bei welchem man die Grösse nicht erkennen kann, zeige ein Referenzprodukt (Hand, Kugelschreiber etc.) auf dem gleichen Bild. Füge mehrere Bilder eines Produktes ein und zeige kleine Details auf separaten Bildern. Vielleicht hat ja auch der Hersteller bereits gute Produktefotos, die er dir zur Verfügung stellen kann.

5. Eigne dir ein paar SEO-Grundlagen an

Auch wenn das für dich etwas Kauderwelsch sein sollte, ein paar Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu kennen, schadet nicht. Viele Einsteiger im E-Commerce Markt vernachlässigen das. Anfangs ist sicherlich das Budget für Werbung klein. Gerade oder auch deshalb spielt hier die SEO eine Rolle. Durch guten und indexierten Inhalt wird dein Webshop bei den Suchmaschinen weiter vorne angezeigt und von den Menschen auch gefunden.

6. Gratislieferung oder rascher Versand

Statistiken zeigen, dass eine Wartezeit von max. 2-3 Werktagen für die Mehrheit der Kund*innen akzeptabel ist. Was dich aber von Konkurrenten abheben kann, ist die kostenlose Lieferung. Kalkuliere das in deinen Preis mit ein. Und melde deinen Kunden umgehend allfällige Lieferverzögerungen. So schaffst du Kundenbindung.

7. Lieferung ab eigenem Lager oder ab Lieferantenlager

Wenn du eigene Produkte verkaufen möchtest, brauchst du ein gut funktionierendes Lager. Kund*innen sind es sich mittlerweile gewohnt, dass die bestellte Ware schnell bei ihnen zu Hause eintrifft. Oder du lässt die angebotenen Produkte direkt vom Lieferanten liefern und du kümmerst dich nur um Marketing und Kundenbetreuung.

Unser Online-Shop-System bietet dir eine Lagerverwaltung an. Verkaufte Artikel werden automatisch vom Lagerbestand abgezogen und du behältst die Übersicht – online und jederzeit abrufbar.

Hast du bereits ein eigenes Lager, dann:

  • bereite alles für einen Versand vor
  • schule betreffende Mitarbeiter
  • löse die Lagerverwaltung mit einer Software

Lässt du ab Lieferanten liefern, dann:

  • sparst du Kosten für ein eigenes Lager
  • kümmerst du dich ausschliesslich um Marketing und Kundenbetreuung

8. Mache Werbung

Nur wer bekannt wird, kann auch Produkte verkaufen. Viele Wege können deine Besucher*innen auf deine Website und deinen Webshop leiten. Deshalb gilt auch hier wieder: du musst deine Kundschaft kennen. Was eignet sich am besten, sie zu erreichen? Social Media (wie Facebook oder Instagram etc), Google Werbung, Plakate, Flyer, lokale Print- oder Online-Medien (Zeitungen) oder Radiowerbung? Lass dich hier von Fachleuten beraten.

9. Werte Website-Statistiken aus

Im digitalen Zeitalter werden immer und überall Daten gesammelt. Facebook macht’s, WhatsApp macht’s und Google sowieso. Werte deshalb auch du deine erhobenen Daten aus, denn sie geben dir mit der Zeit ein Gespür für das typische Kaufverhalten deiner Kundschaft und du kannst dein Angebot so anpassen und verbessern.

10. Automatisiere wiederkehrende Arbeiten

Wie läuft die Bestellung ab? Wie lange sind die Lieferzeiten? Was kostet der Versand? Beantworte solche Fragen zum Beispiel in einem FAQ. Alle sich wiederholenden Arbeiten solltest du so gut wie möglich automatisieren und optimieren. Auch Kontaktdaten und Rechnungen könnten beispielsweise über ein CRM verwaltet werden. Das spart dir Zeit und Kosten.

 

 

Wir von digitalwaerchstatt arbeiten mit dem CMS WordPress. Mithilfe von WordPress und dem Plugin WooCommerce bauen wir dir innert nützlicher Frist einen übersichtlichen, professionellen und intuitive Webshop.

Für die Erstellung gehen wir schrittweise vor. Zuerst legen wir zusammen mit dir die Rahmenbedingungen fest. Danach erstellen wir einen Entwurf, welcher als Basis für die nächste Besprechung dient. Erst danach geht es an die technische und inhaltliche Umsetzung. Am Schluss werden alle Seiten und Links getestet.

Lass uns bei einem – im Moment leider virtuellen – Kaffee etwas mehr über deine Webshop Möglichkeiten herausfinden!